Aufgabenstellung
Messwerte werden von einem vorgeschalteten Decoder als Dateien an die Datenbank geliefert, wobei jede Datei sämtliche Messwerte enthält, die zu einer Stunde gehören. Da es Stationen gibt, die minütlich melden, wird die Datei der aktuellen Stunde ebenfalls etwa im Minutentakt geliefert. Gleichzeitig liefert der Decoder Dateien zu weiterzurückliegenden Zeiträumen, die einige Stunden bis einige Jahre zurückliegen können. Je aktueller die Daten sind, desto schneller müssen sie in die Datenbank importiert werden, aktuelle Stundendateien müssen in nahezu Echtzeit zur Verfügung stehen.
Vorgehensweise
Um den Anforderungen bzgl. Datenmenge und Ladeperformance genügen zu können, wurden verschiedene Ladeprozesse mit unterschiedlichen Ladestrategien realisiert. Abhängig von der Anzahl Dateien für einen Zeitraum und ihrer Priorität werden die jeweiligen Dateien dann einem der Ladeprozessen zugeordnet.
Zur Optimierung der Lade- und Abfrageperformance wurde die Messwerte-Tabelle nach der Zeit Intervall-partitioniert. Hierbei handelt es sich um ein neues Warehousing Feature, welches Oracle seit 11g zur Verfügung stellt. Der besondere Vorteil besteht darin, dass die Partitionen von der Datenbank bei Bedarf automatisch angelegt werden.
Das Datenmodell und die Ladeprozesse wurden mit Hilfe des Oracle Warehouse Builders implementiert. Da die Produktivstufe ein Oracle Real Application Cluster bestehend aus menreren Knoten ist, können die Ladeprozesse für Messwerte und Prognosedaten entsprechend auf die Knoten verteilt werden.
Tools und Technologie
- Oracle Real Application Cluster 11g
- Oracle Warehouse Builder 11g
- Oracle Enterprise Manager 11g
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Ihre Ansprechpartner:

Maren Eschermann
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Moritz Werning
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